| .<<< M32 Veszto | ||
|
Eine Reise auf der Romhanybahn mit dem Rangiergüterzug 13. Mai 2005. Vac - Diósjenö - Romhany - Diósjenö - Vac |
Weniger als eine Stunde von Budapest entfernt,
findet man zwischen den Hängen der Berge Cserhát romantische Sekundärbahnen,
die abgelegenen
Dörfern und kleinen Industrieanlagen zur äußeren Welt verknüpfen.
Hahnenschrei,
Frühjahrsduft, lächelnde Eisenbahner - ein surrealistischer Eindruck am
Anfang des 3. Jahrtausends... Von fern betrachtend ist es lieblich, dort
lebend ist es ein bisschen traurig. Die maximal zulässige Geschwindigkeit
für Güterzüge über die gesamte Romhánybahn ist nur 10 km/h. Die andere
Seltsamkeit ist die Balassagyarmat zentrierte Güterverkehrsordnung. Wenn die
Fliesenfabrik in
Romhány aus Tschechien Rohstoffe bestellt, es kommt über Sturovo -
Budapest - Hatvan - Balassagyarmat - Diósjeno in fünf verschiedenen Zügen.
Eine lange, teuere und
sinnlose Route. Es ist ein Wunder, dass man immer noch mit der Bahn
befördert. Das andere Wunder ist die Romhánybahn selbst. In den goldenen Zeiten alle
Bahnhöfe hatten mindestens ein Unternehmen als Ab- oder Zulader,
Güterzüge sind zweimal am Tag gefahren. Das Rangiergüterzug fährt jetzt nur dreimal pro
Woche, jedoch unter anderem Sekundärbahnen ist es immer noch eine
bemerkenswerte Sache. |
|
***